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Sauerkraut – Schmachter

Sauerkraut – Schmachter

Irgendwann erwischt es jeden Deutschen in Neuseeland, er wird von dem fiesen Sauerkraut -Schmachter, Schwarzbrot- Janker und Käse – Trieb heimgesucht. Am Anfang der Reise ist man noch ganz experimentierfreudig mit den neuen Essgewohnheiten und Produkten in Neuseeland, aber wenn man dann für eine längere Zeit vor Ort ist, braucht jeder Deutsche sein festes Körnerbrot und von Zeit zu Zeit auch mal ein gescheites Bier. Aber keine ‚Panik auf der Titanic‘, es gibt in Neuseeland deutsche Produkte, wenn auch etwas versteckt, aber es ist immerhin gut zu wissen, dass man seine Gelüste stillen kann und sich nicht komplett auf Entziehungskur befindet. Ich werde hier ein paar Anlaufstellen für deutsche Nahrungsmittel in der Christchurch – Region auflisten, einfach weil ich mich dort am Besten auskenne:

In Christchurch kann man seine Brotgelüste und sonstigen Heißhunger auf deutsches Essen in der ‚Copenhagen Bakery‘ im City Centre (119 Armagh Street, Copenhagen Bakery Website) stillen. Ein gutes Bier und Sauerkraut mit Nürnberger Würstchen gibt es direkt in der Nähe im ‚Belgian Beer Café‘ (88 Armagh Street,  Belgian Beer Cafe Website ) oder im Bismarck (leider seit dem Erdbeben wegen Schäden erstmal geschlossen! Bismarck Website ). Eine gute Bratwurst gibt es samstags und sonntags auf dem Arts Centre Market oder auch in Merivale.

Aber aufgepasst, Brot ist nicht gleich Brot, auch wenn es von aussen knusprig und körnig aussieht, kann sich trotzdem innen noch wabbeliger Toastbrotteig befinden. Daher rate ich jedem erstmal einmal auf das Brot draufzudrücken bevor man es kauft …. aber nicht erwischen lassen!  Dies ist einfach eine Vorsichtsmaßnahme, denn wie gesagt, auch wenn ‚bavarian style‘ draufsteht,  wurden meist nur ein paar Pseudo-Körner reingestreut, und auch das Sauerteigbrot kann man oft noch zu einem Knödel zusammendrücken. Übrigens auf der Bavarian Style Packung von F. ist die Deutschlandkarte noch mit DDR – Grenze abgebildet.

Wenn man Heimweh nach der deutschen Sprache hat, dann kann man sich einfach in den Rosengarten des Botanischen Gartens setzen, denn dort strolchen immer ein paar deutsche Touris rum. Dort habe ich auch erstmals die Vielfalt der Deutschen Akzente richtig zu hören bekommen: von Renate aus Sachsen über Norbert aus dem Schwabenländle bis hin zu Heinrich aus Ober – Boiern!

In Nelson können die Gelüste der Deutschen besser gestillt werden. Durch die vielen deutschen Einwanderer, die sich in der Gegend niedergelassen haben (Anm. d. Red: Verständlich, denn es ist der Ort mit den meisten Sonnenstunden in Neuseeland) ist das Angebot und die Auswahl viel grösser als anderswo auf der Südinsel.  Dort gibt es Schöfferhofer Weizen im Supermarkt, und am Samstag auf dem super-tollen Wochenmarkt im City Centre (ein Muss für jeden Reisenden!) kann man richtigen Gouda und Leberwurst kaufen … und man kann  auch mal wieder guten Döner essen. Das ist ja mittlerweile irgendwie auch typisch Deutsch!

…. und nun an alle Leser in Deutschland: ich beneide Euch jetzt für Euer Samstagmorgen -  Frühstück mit frischen Weltmeisterbrötchen, Krabbensalat und einer Schale Milchkaffee.

Eure Meike in der Ferne

P.S. … und nun noch die letzten Breaking News:  mittlerweile hat auch das flüssige Waschmittel von Persil (sprich: Pö-rrrr-ßell) seinen Weg in die neuseeländischen Supermarktregale gefunden. Nun muss man nicht mehr mit den, von der Kaltwäsche verursachten, weißen Waschmittelstreifen auf dem schwarzen T-Shirt rumlaufen.

  

 Käse – Vielfalt in Australien. Ich hoffe, das schwappt bald mal hier rüber.

Der Bratwurst- Stand auf dem Arts Centre Market in Christchurch. Sauerkraut mit Wurst in Brötchen – das ist wohl auch auch Neuseeland – Deutsche Erfindung, ich habe es in Deutschland noch nie so gesehen.

 Brot aus der Copenhagen Bakery – lieblich angerichtet (links) .

Aldi gibt es bisher nur in Australien, die Neuseeländer wehren sich noch vehement dagegen, einfach weil Aldi dafür bekannt ist die Lebensmittel-Preise in einem Land zu drücken.

Das Nationalgericht der Neuseeländer: Fish’n Chips – Esskultur ist hier fehl am Platze.

About The Author

Ich bin Meike, komme aus Deutschland und lebe nun schon seit einigen Jahren in Neuseeland. Ich bin als Backpackerin mit dem Work & Travel Visum im Januar 2008 eingereist und geblieben! Ihr könnt mir gerne schreiben unter meike@work-travel-nz.com

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Comments (2)

  • gaby müller aus midlum

    hey meike, das mit dem junker kann ich gut verstehen… hatte ja schon das problem im amiland nach 2 wochen…aber dort gibt es chicago rolls… die sind fast wie unsere einfachen brötchen ….knusprig….grins…aber wenn man nur urlaub im ausland macht, braucht man eigentlich nicht unbedingt heimisches essen… aber wenn man dort lebt…. lass dir doch von deinen eltern öfters mal ein care paket schicken…grins…..mit deutschem mehl zum selbst backen…ganz viele grüsse aus dem mal wieder verschneiten midlum…leider… hoffen ganz intensiv auf den baldigen frühling…ab und zu zwitschert hier schon mal ein vogel…..gaby und familie

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  • Alexandra

    Hallo Meike,

    liebe Grüße aus dem zurzeit verschneiten Hamburg!
    Ich lese Deine Beiträge immer gern. Sie waren in den letzten (sehr arbeitsintensiven) Monaten eine herrliche Abwechslung und haben mich oft zum Schmunzeln gebracht. Es ist schön, dass es Dir gut geht (hab natürlich auch wegen der Erdbeben mitgefiebert) und ich freue mich auf neue und informative Neuigkeiten aus dem fernen Neuseeland!

    Ganz liebe Grüße auch von Christian und Kristian Torge (3 Jahre),
    Deine Alexandra

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