Coromandel – Ahoi: Ein Wochenendtrip Reviewed by Momizat on . Das Schöne am Leben in Neuseeland ist, dass man für wenig Geld wunderschöne Wochenendtrips machen kann. So kam es, dass meine Freundin Lena und ich im November Das Schöne am Leben in Neuseeland ist, dass man für wenig Geld wunderschöne Wochenendtrips machen kann. So kam es, dass meine Freundin Lena und ich im November Rating:
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Coromandel – Ahoi: Ein Wochenendtrip

Coromandel – Ahoi: Ein Wochenendtrip

Das Schöne am Leben in Neuseeland ist, dass man für wenig Geld wunderschöne Wochenendtrips machen kann. So kam es, dass meine Freundin Lena und ich im November (Frühlingsanfang) letzten Jahres einen Trip zur Coromandel Halbinsel auf die Nordinsel gemacht haben.

Ich bin aus Christchurch für 30€ nach Auckland geflogen und habe sie dort getroffen. In Auckland haben wir uns für 20€ pro Tag einen kleinen Campervan gemietet, um wildes Camping dem Hostelleben vorzuziehen. Und los ging das! Der Plan war, links über Thames hoch und rechts über Whitianga wieder runter zu fahren. Die Coromandel Halbinsel ist bekannt für ihre weissen Buchten, türkises Meer und sonniges Wetter. So haben wir es auch die ganzen 4 Tage, die wir da waren, vorgefunden. Ein echtes Urlaubsgebiet! Wozu denn in die Karibik fahren? Nachdem wir in Auckland alles in dem Van verstaut hatten, ging es nach Thames, eine ehemalige Goldgräberstadt, wo wir unsere Einkäufe für den Trip erledigten, und es uns erstmal mit gebratenem Hähnchen am Strand gemütlich gemacht haben. Mittagspause muss sein!

Danach ging es weiter in den Norden. Unser Tagesziel war Coromandel Town, wo wir unsere erste Nacht verbringen wollten. Die Strasse ab Thames schlängelt sich ganz dicht am Ufer entlang, und man muss sich in Acht nehmen vor den rasenden Neuseeländern. Unsere erste Nacht verbrachten wir auf einem überteuertern Camplingplatz (nun muss man auch in Neuseeland schon für heisse Duschen bezahlen!) in einer Bucht nördlich von Coromandel Town. Die Stadt ist sehr alternativ und für seine Lebenskünstler und deren Handwerk bekannt (v.a. Töpferei). Belohnt wurden wir aber mit einem wunderschönen Sonnenuntergang.

Am nächsten Morgen haben wir uns entschlossen in den einsamen und wenig besiedelten Norden zu fahren und uns dort einen DOC Camplingplatz zu suchen. Das sind sehr günstige, von der Regierung gestellte Basic-Campgrounds. Ab Coromandel Town verlässt man die Zivilisation. Nördlich davon ist nur Schotterstrasse und  Einsamkeit pur, aber eben auch wunderschöne Buchten und Wälder.

Nach der absoluten Einsamkeit ging es am nächsten Tag weiter in den  bekannteren Teil der Halbinsel – die Ostküste. Dort wechselt ein wunderschöner Strand den anderen ab. Etwas ganz Besonderes ist der, nur zu Fuss zu erreichende, New Chums Beach. Eine kleine Oase der sich hinter einer langen Felswand befindet und den man auch von der Strasse nicht sehen kann. Unsere Fahrt ging dann weiter durch das Dörfchen Kuaotuno, wo es die grössten Hokey Pokey Eiskugeln Neuseelands gibt, zur einsamen Otama Bay. Diese Bucht ist auch wieder nur über eine Schotterpiste zu erreichen. Dort haben wir einem Bauern $5 in die Hand gedrückt, um auf seiner Weide übernachten zu dürfen. Natur pur!

Am nächsten Tag sind wir zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Coromandel Halbinsel gefahren – Cathedral Cove, Hot Water Beach und Hahei Beach. Am Hot Water Beach, der dafür bekannt ist, dass heisses Wasser aus einem am Strand gegrabenen Loch hochkommt, haben wir uns auch gleich unseren eigenen, natürlichen Spa Pool gebuddelt. Das sieht auf den Fotos immer so entspannt aus, aber bis man ein Loch findet, wo das Wasser eine angenehme Temperatur hat, das dauert. Das Wasser ist an den meisten Stellen nämlich brodelnd heiss, so dass die gerade gegrabenen Löcher auch gleich wieder aufgegeben werden müssen. Nachdem unsere Hände dann auch schon ganz krisselig und weich waren, haben wir wieder einen kommerziellen Campingplatz auf einer Düne am Hahei Beach bezogen. Bei einem Wein am Strand mit Sonnenuntergang haben wir dann den Tag und die Reise abgeschlossen, denn am nächsten Morgen mussten wir uns leider schon wieder auf den Rückweg machen. Jeder von uns musste am Nachmittag einen Flieger von Auckland nehmen.

Auf dem Rückweg liessen wir es uns aber nicht entgehen, an einem Kauri-Wald halt zu machen. Kauri Bäume, sind meterhohe, dickstämmige Bäume. So ein Stamm kann ruhig mal einen Durchmesser von 2- 3m haben.  Zurück in Auckland am Flughafen kam dann der traurige Abschied. Schnief! Ich bin zurück nach Christchurch geflogen, und für Lena ging die Reise weiter in die USA. Hach, “so schön, schön war die Zeit”, um es mit den Worten von Freddy Quinn abzuschliessen.

Also, macht es uns nach, und geniesst das wunderschöne Neuseeland!
Eure Meike

Van vs Boot (rechts)

 Guten Morgen, Otama Bay! (links)

 Meike und der Kauri Baum (links unten)

Verbrühen am Hot Water Beach (rechts unten)

  Lena & Meike am Hahei Beach (unten mitte)

Hot Water Beach (rechts)

Sonnenuntergang Shelly Beach/ Coromandel Town (oben links)

About The Author

Ich bin Meike, komme aus Deutschland und lebe nun schon seit fast 10 Jahren in Neuseeland. Ich bin als Backpackerin mit dem Work & Travel Visum im Januar 2008 eingereist und geblieben! Ihr könnt mir gerne schreiben unter meike@work-travel-nz.com

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Comments (2)

  • Lena

    Ach, war das herrlich …
    und Dank Meike super organisiert! Da kennt sich echt jemand gut aus in Neuseeland :-)
    Danke, Meike, für den tollen Bericht mit Erholungswert!

    Reply

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