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Die Gepäckstückfrage: Trolley oder Rucksack?

Die Gepäckstückfrage: Trolley oder Rucksack?

Welches Reisegepäck soll ich eigentlich mitnehmen, wenn ich eine Backpacking -Tour durch Neuseeland starte? In diesem Artikel findest Du Vor – und Nachteile für und gegen einen Rucksack oder einen Trolley.

Ich bin damals mit Rucksack bewaffnet durch die Lande gezogen. Mit einem Rucksack ist man flexibler als mit einem Trolley (finde ich!), da kann man mal schnell die Abkürzung über den Strand nehmen oder den unbetonierten Pfad. Die Trolley-Nutzer müssen in solchen Situationen dann Umwege laufen und immer den betonierten Fussweg nehmen. Trolleys hingegen sind einfacher in der Handhabung und komfortabler, da man das Ding ja einfach hinter sich herziehen kann und nicht auf dem Rücken schleppen muss. Auch ist es einfacher ‘Ordnung’ zu halten, da man aus dem Rucksack immer alles rauskramen muss, bevor man an die unteren Sachen heran kommt. Allerdings wenn ein Trolley-Reifen bricht,  muss man ihn tragen und das ist richtig schwer. Wie Du siehst, es hat beides seine Vor- und Nachteile.

Rucksäcke haben meines Erachtens mehr vom Abenteurer – Dasein als ein Trolley, aber das muss jeder für sich selber entscheiden. Die momentane Verteilung unter den Neuseeland – Backpackern ist ungefähr 50 zu 50. Wohingegen, als ich meinen Backpackingtrip 2005 und 2008 gemacht habe, gab es fast nur Rucksack –Träger unter den Backpackern.

Die Gepäckstückfrage muss natürlich auch im Zusammenhang gesehen werden, was Du auf Deinem Trip in Neuseeland machen möchtest. Wenn Du mehrtägige Wanderungen unternehmen möchtest, dann ist es natürlich besser einen Rucksack mitzunehmen. Wenn man so etwas nicht plant, sondern eigentlich von Hostel zu Hostel reist, oder seine Sachen im eigenen Auto oder Mietwagen lässt, dann ist auch ein Trolley okay.

Ich habe meinen Rucksack (Tatonka) damals bei Globetrotter gekauft und dafür 110 Euro bezahlt (Stand: 2005) und der hält seit 6 Jahren und hat etliche Reisen und Flüge überlebt. Die Preisspanne bei Rucksäcken ist riesig, man kann von 60 Euro bis zu 1000 Euro dafür ausgeben. Wichtig ist, dass Du ihn im Laden aufsetzt (mit Gewichten drin!) und er Dir von der Rückenlänge her passt und Dir nicht auf den Schultern weh tut. Wenn dann alles sitzt, wackelt und Luft hat, dann kannst Du ihn kaufen.

Ein Kompromiss wäre sonst noch vielleicht ein Rucksack mit Rädern, das gibt es heute auch schon.

Zu Deinem grossen Gepäckstück kommt dann noch ein kleiner Rucksack/ Tasche für die griffbereiten Utensilien hinzu, der wird dann meistens vorne weg getragen. So ist auch der Name Frontbeutler zustande gekommen. In Neuseeland kommt dann meist noch eine kleine Tragetasche hinzu, in der man seine “Küche” mit sich herumträgt.

Ein kleiner Tipp von mir, trage nicht mehr als 17 kg mit Dir herum, sonst wird es zu schwer –  mit Trolley und Rucksack.

Egal wie Du Dich entscheidest, Du wirst dieses Gepäckstück in Dein Herz schliessen, denn irgendwie ist es ja Deine Wohnung für eine gewisse Zeit.

Ahoi sagt die Meike

About The Author

Ich bin Meike, komme aus Deutschland und lebe nun schon seit fast 10 Jahren in Neuseeland. Ich bin als Backpackerin mit dem Work & Travel Visum im Januar 2008 eingereist und geblieben! Ihr könnt mir gerne schreiben unter meike.worktravelnz@gmail.com

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Comments (1)

  • Ramo

    ich habe von Eagle Creek einen Kofferrucksack, er hat 40 liter glaube ich und ein aufgesetztes Daypack. War mit diesem vor einiger Zeit ein paar Monate in Südostasien, wo ich super mit ihm zurecht kam. Habe dort allerdings keine mehrtägigen Wanderungen gemacht (ausser einmal wo ich das Teil im Hostel gelassen habe und nur das Daypack mitnahm). Das Tragesystem ist relativ gut (breiter Hüftgurt, etc) und man kann es komplett hinter einer Abdeckung verstauen.

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