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Homo Backpackerus Germanicus

Homo Backpackerus Germanicus

Der Frühling ist in vollem Gange in Neuseeland, und jeder Flieger der zur Zeit aus Europa ankommt, spuckt ein paar Deutsche Backpacker aus, aber woran sind Diese eigentlich zu erkennen?

Eine einfache Weise an der man Deutsche Backpacker erkennen kann, sind vor allem die teuren Outdoorsachen, die sie tragen und die meistens vor der Reise bei Globetrotter gekauft wurden. Ganz oben auf der Liste sind Softshell- bzw. Windjacken von Jack Wolfskin und Deuter-Rucksäcke. A propos Rucksäcke, „Eastpak“ Taschen aller Art sind auch ein super Erkennungsmerkmal des ‚homo backpackerus germanicus‘. Eine weitere Marke, die Deutsche in Neuseeland leicht verrät ist “Bench”,  jegliche Klamottenart von dieser Marke zeigt sofort die Deutsche Zugehörigkeit, v.a. die Fleece Jacken mit den breiten Kragen sind sehr beliebt unter Deutschen Backpackern. Auch der gute Deutsche Brustbeutel ist wieder in Mode unter den Deutschen in Neuseeland.

In den Supermärkten sind Deutsche Backpacker daran zu identifizieren, dass sie in der Brotabteilung ungehemmt auf den Toastbroten rumdrücken, um den Softness – Fluffy – Grad bei den jeweiligen Broten festzustellen. Leider kann man die Version ‚Bavaria‘ oder ‚Pumpernickel‘  auch fast bis auf den Boden drücken. Doof!

Hier noch eine kleine erheiternde Geschichte von letzter Woche im Hornby Pak’n Save (Supermarkt) in Christchurch.

Während meiner normalen Shoppingrunde, höre ich schon von weitem ein deutsches Ehepaar (um die 55 Jahre alt) diskutieren. Die beiden Herrschaften (Margot und Herrman, wie schnell der ganze Supermarkt mitbekommt!) sind vor ein paar Stunden in Neuseeland gelandet und haben ihren noblen Campervan mit Ceran-Kochfeld und Dusche abgeholt, und müssen diesen nun mit Lebensmitteln und sonstigen Utensilien ausstatten, um ihre Reise beginnen zu können. Beide haben eine akkurat ausgedruckte Einkaufsliste (erstellt in Word oder Excel) in der Hand. Die Liste hat sogar ein Kästchen neben jedem Produkt, um einen Haken zu setzen, wenn dieses in den Einkaufswagen gepackt wurde. Deutsche Gründlichkeit auch in der Ferne! Die beiden wuseln sich also durch den ersten neuseeländichen Supermarkt, den sie betreten. Es dauert keine 10 Minuten und dann höre ich schon die ersten Beschwerden von Margot: „Hermann, die haben hier ja gar nicht unseren Kaffee, den wir so gerne trinken. Och neee, ich mag den Kaffee hier nicht…und auch das Waschmittel, die haben kein Flüssigwaschmittel von Persil, ich trau‘ dem hier nicht.“ So viel also zu dem Thema, dass die Deutschen sich immer so gerne beschweren!

Na ja, so hat jedes Völkchen seine Eigenheiten und Charakterzüge, über die man im Ausland leicht identifiziert werden kann und eben auch schmunzeln kann. Ich fühle mich manchmal ‚Deutscher‘ in Neuseeland als ich es in Deutschland war, und bekomme das auch immer wieder auf meiner Arbeit (im Scherz) gesagt „these bloody organised, punctual, correct Germans“, wenn meine Kiwi-Kollegen zu spät kommen und die Hälfte vergessen haben.

Falls ihr weitere Ideen habt, was Deutsche Backpacker in Neuseeland ausmachen, mailt es mir doch einfach unter meike@work-travel-nz.com und ich füge es gerne hinzu.

Vielen Dank und liebe Grüsse aus der Ferne

Eure Meike

P.S. Mit bestem Dank an alle Leute, die über Facebook ihren Input zu diesem Artikel gegeben haben.

P.P.S. Es gibt nun auch einen zweiten Teil dieses politisch absolut unkorrekten Artikels. Diesen findet ihr hier Homo Backpackerus Germanicus

About The Author

Ich bin Meike, komme aus Deutschland und lebe nun schon seit fast 10 Jahren in Neuseeland. Ich bin als Backpackerin mit dem Work & Travel Visum im Januar 2008 eingereist und geblieben! Ihr könnt mir gerne schreiben unter meike@work-travel-nz.com

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Comments (2)

  • Markus

    Ich frage mich, ob du mich auch erkennen würdest. Ich reise mit Sneakers, der letzten Hose die ich gerade zur Hand hatte und die vermutlich die Reise überlebt, einem Pullover oder T-Shirt das ich besitze weil es billig war, einer Mütze und … das könnte mich verraten … zwei Deuter Rucksäcken :-D haha

    Aber zurück zu Klischee. Die typisch deutsche, genervte Frau auf Reisen klingt wie ein schnatterndes Huhn. Den Akzent erkennt man immer und wenn man mit den Leuten redet sieht man dass die perfekt durchgeplant sind. könnte mir nie passieren :-D

    Achso: Wenn Deutsche andere Deutsche sehen sind sie angewidert :-D sehr typisches Verhalten.

    Grüße!

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