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“Was scheren mich die Schafe” von Anke Richter

“Was scheren mich die Schafe” von Anke Richter

Heute möchte ich mal eine Bücherempfehlung aussprechen. Es handelt sich um das Buch von Anke Richter “Was scheren mich die Schafe – Unter Neuseeländern – Eine Verwandlung “. Anke lebt seit einigen Jahren mit ihrer Familie in Lyttelton bei Christchurch und hat neben ihrer TAZ Kolumne ‚Die Wahrheit‘ , 2011 ein Buch über ihr Leben mit den Kiwis und den eingewanderten Deutschen (die nicht als solche zu erkennen werden wollen) geschrieben. Sie schreibt in einem heiteren und selbstironischen Stil über das Ankommen in Neuseeland, und ihr Einleben in die Kiwiana – Kultur. Anke beschreibt neuseeländischen Eigenarten ( und Fettnäpfchen für Einwanderer) sowie Schauplätze sehr authentisch und bringt ihre Leser oft zum Lachen.

Hier mal ein Auszug aus ihrem Buch:
„Bisher war ich immer neidisch auf die Kindheitserinnerungen unseres Freundes. In Baxters Familienanekdoten wimmelt es nur so von Hütten am Strand, Lagerfeuern aus Treibholz, Traktorfahrern im Sonnenuntergang, zerschlissenen Sofas auf der Ladefläche von Pick-up Trucks, Hunden, Angeln und barfüßiger Freiheit. Aber wenn er vom Essen erzählt, dann läuft es mir kalt den Rücken herunter. Meist kommt eine Mutter vor, die ein Stück vom Tier, in der Regel Schaf, stundenlang bis zur Unkenntlichkeit kochte und anschließend einen Kleister darüber kippte, den sie‘ weiße Soße‘ nannte. Und immer gab es dazu Erbsen. „Wenn es mal was richtig Besonderes sein sollte, kam Obst ans Fleisch.“ Baxter“ grinste. (…) „Mandarinenstückchen aus der Dose. Und wenn es die gerade nicht gab, dann wälzte meine Mum die Hühnchenschenkel in Orangenlimo –Pulver  und hat sie in Cornflakes paniert. [...] „Das Allerbeste ist das Popcorn- Hähnchen. Kennt Ihr das?“ Wir schütteln den Kopf, (…). Okay. Hört zu. Das Loch mit Popcornmais ausstopfen, mit dem Halsende nach vorne in den heißen Ofen schieben und auf das knacken des Popcorns warten“. [...] „Wenn der Hintern des Huhns explodiert, die Ofentür aufspringt und das Huhn durch die Küche fliegt, ist es gar.“   Aus Richter, 2011, pp. 80/81

…. einfach zum Piepen, insbesondere für diejenigen, die ein gewisse Zeit in Neuseeland verbracht haben, und die Kiwi – Kultur kennengelernt haben. Ich hatte beim Lesen des Buches sehr viele „Ja stimmt – Effekte“.  Aber auch für diejenigen, die noch nie am anderen Ende der Welt waren ist es lesenwert, denn das Buch gibt einen umfangreichen Überblick über das Leben der Kiwis und der Deutschen, die gerne Kiwis sein wollen.

Also, los gehts in die Buchhandlung, dies ist der genaue Titel: “Was scheren mich die Schafe Unter Neuseeländern. Eine Verwandlung.” Es ist 2011 im Kiepenheuer & Witsch Verlag erschienen. Mehr von Anke und ihrem Leben am anderen Ende der Welt erfahrt ihr auch auf ihrer  Facebook – Seite “Was scheren mich die Schafe”. Außerdem plant sie im Oktober eine Leserreise durch Deutschland, dann könnt ihr sie vielleicht persönlich treffen.

Viel Spaß beim Lachen und Lesen. Ich muss jetzt frühstücken: Spaghetti auf  Toast – natürlich – echt Kiwi eben.

Eure Meike

 

… und so sieht das Buch aus!

 

 

Anke Richter auf den Port Hills bei Christchurch

 

typisch neuseeländisch: Spaghetti on toast - natürlich aus der Dose. Yum!

About The Author

Ich bin Meike, komme aus Deutschland und lebe nun schon seit fast 10 Jahren in Neuseeland. Ich bin als Backpackerin mit dem Work & Travel Visum im Januar 2008 eingereist und geblieben! Ihr könnt mir gerne schreiben unter meike.worktravelnz@gmail.com

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