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Campen auf den D.O.C Campingplätzen

Campen auf den D.O.C Campingplätzen

Dies ist ein Gastartikel von André aus Auckland, der nun schon seit fast 7 Jahren (on and off) in Neuseeland ist.

Eine preiswerte und oftmals auch ruhige Alternative zu anderen Unterkünften bietet das Campen in Neuseeland. Möchte man das Zimmer mal nicht mit anderen netten Backpackern teilen und ein bisschen flexibler durchs Land reisen, so lädt Neuseeland fast überall zum Campen ein.

The Department of Conservation (DOC) weist mehr als 200 Campingplätze für Neuseeland aus, die idyllisch in reizvoller Landschaft gelegen sind, teilweise mitten in der Natur und dadurch nicht immer leicht zu erreichen oder auch in den Nationalparks. Es versteht sich, dass für das Zelten in Naturschutzgebieten natürlich besondere Regeln und Auflagen gelten.

Oft sind jene Campingplätze etwas abgelegen, es gibt aber auch heiß begehrte sehr große Plätze, mit über 800 Plätzen, die schon im Voraus v.a. durch die Einheimischen ausgebucht sind. Mit dem Zelt lässt sich eher ein Plätzchen finden, als mit einem großzügigen Camper Van.

Um sicher zu gehen am Abend einen Schlafplatz aufsuchen zu haben, kann man in Informationszentren des Doc nachfragen oder sich online auf der DOC Website informieren und buchen.

Wie viel Geld sollte man nun für eine Übernachtung in der Tasche haben?

Die Zeltplätze werden in verschiedene Kategorien eingeteilt, von preisgünstig bis komfortabel.
So sind die Backcountry Campsites mit ihrer minimalen Ausstattung (einer Wasser- und Feuerstelle) die preisgünstigste Variante, da man hier meist gar nichts zahlt.

Die Standard und Basic Campsites bieten immerhin einfache Toiletten. Wasser erhält man aus sauberen Seen und Flüssen und für Picknickplätze ist auch gesorgt. Zwischen 6 und 8 NZD muss man hier bezahlen.
Toiletten und Duschen (meist nur Kaltwasser) findet man in Scenic-Campsites, wo man um die 10 NZD zahlt.
Komfortabler übernachtet man dann schon auf Zeltplätzen der Kategorie Serviced. Sie verfügen über Toiletten mit Wasserspülung, Warmwasserduschen. Küchennutzung und die Möglichkeit zum Wäsche waschen sind ebenfalls gegeben. Auch Wasseranschlüsse für Campingwagen sind hier zu finden. So zahlt man hier nun auch zwischen 15 und 20 NZD.

Hat man sein gewünschtes Nachtlager endlich erreicht, wundert man sich bisweilen, dass man nicht vom „Personal“ in Empfang genommen wird! So muss man selbst einchecken, das bedeutet, dass man in einer wettergeschützten Box einen Umschlag findet und den passenden Betrag für die Übernachtung hineinsteckt. Zahlt man nicht oder fehlt das Wechselgeld, dann sucht einen am nächsten Morgen ein Ranger auf, der den Platz betreut und in Schuss halten muss und demzufolge auch das Geld eintreibt.

Hier findet ihr 2 pdf Dateien zum herunterladen von allen D.O.C. Plätzen der Nord- und Südinsel:

DOC Campsites Nordinsel

DOC Campsites Südinsel

Ahoi, Euer André

P.S. Mehr zu meiner Person findet ihr auf meiner Webseite Work Travel Fun 

… und hier paar Fotos von DOC Campsites von Meike:

Campen mit Aussicht in Northland

Matratzenschleppen und Sandfly-Alarm im Nelson Lakes Nationalpark

Einsamkeit bei Port Jackson, Coromandel Peninsula

 

About The Author

Ich bin Meike, komme aus Deutschland und lebe nun schon seit einigen Jahren in Neuseeland. Ich bin als Backpackerin mit dem Work & Travel Visum im Januar 2008 eingereist und geblieben! Ihr könnt mir gerne schreiben unter meike@work-travel-nz.com

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