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Homo Backpackerus Germanicus II

Homo Backpackerus Germanicus II

Der deutsche Backpacker in Neuseeland – das nicht ganz unbekannte Wesen! Hier kommt nun der politisch absolut unkorrekte zweite Teil des Homo Backpackerus Germanicus. Da der erste Teil in 2011 Homo Backpackerus Germanicus I so viel Anklang gefunden hat, und ich viel Feedback und Geschichten von und über Backpacker höre, habe ich nun einen zweiten Teil verfasst.

Hier ein paar Meinungen von deutschen Backpackern über deutsche Backpacker:

„Da ich grade in Dunedin work for accommodation mache, habe ich gemerkt, dass Deutsche dich nie am putzen hindern, alle anderen Nationalitäten braten sich gerne ihr Spiegelei während ich den Herd putze. Daher stimmt es wirklich, dass die deutschen Backpacker viel rücksichtsvoller sind und auch sauberer. Ich finde, die machen immer ihren Dreck weg und ihr Bett im Vergleich zu anderen Nationalitäten.“  Deutsche Wooferin in Dundin

„Während meiner ganzen Reise habe ich festgestellt, dass Deutsche meistens abends ihren Rucksack packen, um morgens nicht alle zu wecken, wenn sie ihr Gepäck, das in gefühlten hundert Plastiktüten eingepackt haben, verstauen.“ Deutsche Backpackerin aus Berlin
“Deutsche sind eigentlich immer mindestens zu zweit oder in Gruppe unterwegs und deutsche Mädels tragen fast immer Jeans und T-shirts sowie die besagte Jack Wolskin Jacke in knalligen Farben wie rot, orange, grün oder gelb. Wir könnten aber auch unsere Geschichten zu “wie erkennt man einen Engländer, Iren, Australier…” erzählen ;-) M. aus Köln

 

„Ha, ha! Die nagelneuen, teuren Marken-Outdoorsachen. Vor allem neue Wanderschuhe, farbige Regenjacken und Rucksäcke. Oh, und die Mädels tragen meist lange Jeans.“ T aus Boizenburg

“Deutsche haben immer mehr Sachen dabei, als die sie wirklich brauchen” Kiwi – Mensch

 

„Typisch deutsch ist wohl die Liebe zu gutem Brot. Wir haben in NZ im Supermarkt immer das Brot angedatscht um zu schauen ob es nachgibt oder man vielleicht glücklicherweise richtiges Brot entdeckt hat. Und dann haben wir irgendwann einfach unser eigenes gebacken, das haben auch viele Deutsche in NZ gemacht“ Backpackerin D aus Heidelberg

 

“Ich bin bisher zwar nur Australien Backpacker, aber ich würde sagen die deutschen backpacker erkennt man daran, dass sie sich in gruppen zusammenschließen um deutsch reden. “ T aus Ulm

“Mir sind die deutschen Backpacker immer durch ihre Schöffel- oder Jack Wolfskinjacken oder Rucksäcke von u.a.Deuter aufgefallen. Und wenn es Mädchenpaare gab die unterwegs waren,dann vor allem auch deutsche Backpackerinnen.” Max aus Freiburg

“Mir ist in Neuseeland aufgefallen, dass viele Deutsche Jack Wolfskin tragen. Deutsche bleiben oft unter sich. Man erkennt sie einfach und ziemlich offensichtlich und unverkennbar ist der Akzent.”  Backpackerin K aus Hamburg

 

“Hier mal meine kleine Liste:

Haremshose – Pessimistisch Eingestellt (viel genörgel&beschwerde) – Expeditionskleidung, obwohl man keine jungle-expedition macht, sondern nur in den nächsten Reisebus steigt – können nicht kochen – geizig, überorganisiert, allgemein ‘wanna be Übermenschen’ – bleiben unter sich, bzw. isolieren sich im Hostel – Sind so spiessig & anstrengend, dass wir gar keine Hostels mehr aufsuchen, sondern nur noch Kiwi – Häuser privat crashen (couchsurfing…) Genervte deutsche Backpackerin Janet

 

“Sie sprechen deutsch (Surprise, surprise! – sorry – dumme Anmerkung der Redaktion) oder reagieren genervt wenn sie herausfinden, dass ihr gegenüber schon wieder deutsch ist.” Deutsche Backpackerin U aus Münster

“They are definitely expensively overdressed for most occasions (females) and/or over styled haircuts (males).” Backpackerin K aus Hamburg

“Wearing adidas samba” Backpacker F aus Duisburg

“Searching for Wifi”  Backpacker K aus Kiel

 

und mein persönlicher Eindruck von deutschen Backpackern: Deutsche Backpacker wollen immer nur Geld sparen und ist auch die Nationalität, die am meisten als freedom camper unterwegs sind und deswegen oft schlechte Presse bekommen, besonders seitdem ein Deutscher einen Anwohner in Christchurch mit einem Messer bedroht hat! Bei dem Thema Freedom Camping, schäme ich mich wirklich für meine Landsleute! Ich würde gerne mal sehen, was passiert, wenn sich 30 Kiwi Campervans auf einem deutschen Edeka – Parkplatz niederlassen, Wäscheleinen spannen, Zähneputzen und Campingstühle aufstellen. Hier einige Artikel in der Christchurch Press zum Thema Freedom Camping: Freedom Camper Rebellion  und Flood of Freedom Campers

Zusammengefasst machen eine farbige Jack Wolfskin Jacke und ein Deuter Rucksack immer noch das Rennen im „Spot the German“ Wettbewerb :) …. aber auch bei auf Brot tatschende, in Plastiktüten wühlende Freedom Camper ist es ziemlich sicher, dass es „zzzeeeee German“ ist.

Vielen Dank an alle, die geholfen haben, diesen Artikel zusammenzustellen und falls Du weitere Merkmale für deutsche Backpacker in Neuseeland hast, die hier nicht genannt wurden, mail sie mir auf meike(at)work-travel-nz.com

Ahoi sagt eure Meike – hier mit Hund am mittlerweilen Freedom Camper – freien Waimairi Strand in Christchurch

 

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the hut

In so tollen Hütten kann man für nur $25 pro Nacht übernachten (Mount Cook, 25. März 2015)

sleeping at the hut… wer braucht da schon Freedom Camping

 

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… und auch auf einem Campingplatz lässt es sich gut schlafen

 

Tekapo breaky

…. und frühstücken – mit Blick auf Lake Tekapo (25. März 2015)

 

 

About The Author

Ich bin Meike, komme aus Deutschland und lebe nun schon seit fast 10 Jahren in Neuseeland. Ich bin als Backpackerin mit dem Work & Travel Visum im Januar 2008 eingereist und geblieben! Ihr könnt mir gerne schreiben unter meike@work-travel-nz.com

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Comments (1)

  • Petra Guenther

    Ich freue mich, wenn ich 20.000 km von meiner Heimat entfernt auf Landsleute treffe und mit ihnen deutsch schnacken kann. Ich finde es immer schade, wenn Deutsche hier bloss nicht als solche erkannt werden wollen und wie überall auf der Welt muss gelten, als Gast in einem fremden Land muss ich mich an die Regeln halten.

    Petra aus Hamburg, Besucherin in diesem wunderschönen Land

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