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Mein Jahr in Bildern – 2015

Mein Jahr in Bildern – 2015

2015 war ein super tolles Jahr für mich persönlich; es lief unter dem Motto ‘Hiking, Biking and Running’ – ich habe noch nie so viele sportliche Abenteuer auf einmal erlebt wie in diesem Jahr. Hier nun mein Jahr in Bildern:

Januar

Mein Jahr startete mit einem Kurzurlaub in den Catlins, Neuseeland’s südlichster Punkt. Die Landschaft ist wunderschön, unberührte Natur, und sehr rau. Es tummeln sich dort Pinguine, Seehunde und diese dicken Ömmel im Meer herum. 10 Minuten bevor dieses Bild entstanden ist haben meine Freunde und ich noch fröhlich im Meer herumgeplanscht. Ganz schön scary, wenn dann so ein dickes Viech neben einem her schwimmt. Schluck!

January

Seeloewe in der Surat Bay/ Catlins

Februar

Der Februar stand im Namen einer internationalen Konferenz in Rotorua und um die Stimmung unter den Agrar-Ökonomen etwas aufzulockern, wurden einige After-Conference Aktivitäten angeboten. Rotorua ist die Action-Hauptstadt auf der Nordinsel, wo man so einige verrueckte Sachen wie Zorbing, Canyon-Swing etc machen kann. Meine Kollegen und ich haben uns für den Sky Swing enschieden – wirklich der Knaller – und das Beste an der ganzen Konferenz.

 SkySwing_Feb

Skyswing in Rotorua

März

In diesem Monat habe ich meine Bergwanderkarriere gestartet. Ich bin in den letzten 8 Jahren zwar schon viel in Neuseeland gewandert, aber habe mich immer um die hohen Berge gedrückt, denn immerhin komme ich aus der plattesten Gegend Deutschlands (Schleswig – Holstein) und bin in die flachste Region Neuseelands gezogen, nach Canterbury. Nun lebe ich allerdings in einer WG mit Outdoorfreaks und irgendwann hatte ich dann keine gute Ausrede mehr immer nur Falchlandwanderungen zu unternehmen. Meine erste Gipgfelbesteigung war der Mount Thomas, 1023m – 8 Stunden ging es rauf – und wieder runter, es war ein tolles Gefühl – und ich war Stolz wie Bolle – als ich oben angekommen bin. … und noch stolzer war ich, dass eins meiner Fotos es als “Wetterfoto der Woche” in die Zeitung geschafft hat - sehr selbst! Mount Thomas Weather picture of the week

Maerz

Gipfel des Mount Thomas/ North Canterbury

April

Dieser Monat war bestückt mit tollen Ereignissen – meine Eltern kamen zu Besuch, gemeinsame Reise über die Nordinsel (war sogar in Hobbiton), meine Uni – Graduation und viele weitere kleine Abenteuer. Ein unvergessliches Ereignis war allerdings die Daddy-Daughter Übrnachtungswanderung auf Mount Herbert. Am ersten Tag ging es hoch zur Packhorse Hut, dort haben wir eine Nacht geschlafen und am nächsten Tag ging es hoch auf den Mount Herbert, 984m und runter nach Diamond Harbour , wo meine Mutter uns abgeholt hat. Die Nacht war wirklich ‘unvergesslich’ – mein Vater und ich teilten die Hütte mit ca 200 Mäusen, die unser ganzes Frühstück aufgefuttert haben, das heisst, die Gipfelbesteigung wurde auf fast leerem Magen unternommen, ich glaube wir hatten 1 Müsliriegel und 1 Apfel übrig. Ausserdem ich erinner’ noch wie ich aufgewacht bin, weil ich ein Maus an der Nase gestreift hat. Oh my gosh!!!

April

 Vater & Tochter vor der Packhorse Hut, Banks Peninsula

Mai

In diesem Monat ging es dann noch höher hinaus …. und zwar ging es mit meinem Freund Jason rauf auf Bealey Spur im Arthurs Pass Nationalpark, 1530m. Dort oben haben wir dann auch den ersten Schnee erlebt. Das Wetter war von Sonne bis Schnee, durch Regen und Sturm – und viele viele Regenbögen entlang des Weges. Ein Bild von der Wanderung hat es sogar zum Wetterfoto der Woche in der Zeitung geschafft.

Bealey Spur_CollageMai

Bealey Spur Trip mit Jason

Juni

Zum Queens Birthday Wochenende, welches der letzte Feiertag vor den Wintermonaten ist, ging es in alter Backpacker-Manier in eine kleine Bucht nördlich von Christchurch. Schlafsack, Campinggeschirr, Surfboard – alles rein in meinen guten alten Van und los ging es nach Gore Bay.

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Mein Van auf dem Campingplatz in Gore Bay, North Canterbury

Juli

Im Juli ging es in einen winterlichen Kurzurlaub nach Lake Ohau, Mount Cook und Lake Tekapo. Trotz des Schnees im Mount Cook Nationalpark bin ich wieder wandern gegangen. Ich hatte mich aber vorher im D.O.C. Office in Twizel über die Wanderbedingungen im Ruataniawha Nationalpark erkundigt.  Meine Wanderung ging über den Sawyers Creek Track und Tarnbreae Track rauf auf den Freehold Creek Track in einem Loop wieder zurück an den Lake Ohau, wo ich das Auto abgestellt hatte. Es waren ca 660m Höhenmeter in 13 km zu überwinden.  Auf dieser Wanderung habe ich keine weitere Menschenseele getroffen und nach ca 1km bin ich nur noch auf verschneiten Tracks gelaufen. Das war etwas beängstigend, denn man konnte den Weg oft nur erahnen und bei weiterem Schneefall würden auch meine Fussabdrücke verschwinden. Es war also etwas Abenteuer dabei! Oben auf der verschneiten Spitze auf 1,200m Metern angekommen gab es eine super Aussicht auf den Lake Ohau und die hohen verschneiten Berge der Southern Alps und natürlich auf den hoechsten aller Berge – den Mount Cook. Vielleicht erklimme ich den eines Tages ja auch noch – hehe!

 

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Meike und die verschneiten Berge im Ruataniawha Nationalpark

August

…. und auch diesen Monat hält mich der Winter nicht von meinem neuen Hobby, dem Wandern, ab. Mit meinem ehemaligen Mitbewohner Kristian (auch ‘Legoland’ genannt, denn er kommt aus Dänemark) ging es in den Mount Oxford Forest, eine Stunde von Christchurch entfernt. In der Nacht zuvor hatte es wieder Neuschnee gegeben, und der Wald war ganz schneeverhangen. Viele Bäume sind umgefallen und haben uns den Weg versperrt, so dass wir entweder unter ihnen hindurch kriechen mussten oder hinüber … und manchmal kam ganz ungeahnt ein grosser Snowdump von einer Baumspitze (siehe Bild rechts unten).

Mt Oxford Collage

Schnee, Schnee und noch mehr Schnee im Mount Oxford Forest

 

September

Neben meiner Wanderkarriere habe ich dieses Jahr auch meine Mountainbike – Karriere gestartet und im September habe ich meine erste Mountainbike – Downhill – Erfahrungen gesammelt. Die Port Hills in Christchurch sind berühmt für seine Mountainbike Tracks, vor allem die Tracks im Victoria Park. Aber was die Downhill Mountainbiker dort machen ist verrückt: Flips und 10m jumps und haushohe- drops usw. – nein nein - das mache ich nicht. Mein grosser Stolz war über die ‘Wippe’ zu fahren und ein paar kleine jumps mache ich auch schon. Und alles ist noch ganz!  Hier eine Zusammenstellung sportlicher Bilder diesen Monats.

 

MountainBiking Collage

Meike in Mountainbike – Action

 

Oktober

Nun ist die Winterpause vorbei und wir hatten unserern ersten Feiertag – den Tag Der Arbeit! Wieder einmal ging es in meinem Van in einen Kurzurlaub. Mein Freund und ich sind viele verschiedene Buchten auf der Banks Peninsula abgefahren und haben in der Okains Bay übernachtet. Hach ja – Neuseeland ist so ein wunderschönes Land.

Hickory Bay_Oktober

“ … and I can’t thank little New Zealand enough for a life-time full of amazing holidays!”

 

November

Neben meiner Wander - und Mountainbikekarriere habe ich dieses Jahr auch meine Lauf – Karriere gestartet. Im April bin ich meinen ersten Kilometer am Strand vom Mount Maunganui gelaufen (meine Eltern waren in dieser historischen Stunde dabei), und im Mai habe ich meinen ersten offiziellen 5km Lauf in Hamner Springs mitgemacht. Im September habe ich mich dann meinen ersten 10km im Ashley Forest hinter mich gebracht (die Zeit nennen wir mal nicht!) und diesen Monat habe ich dann meinen ersten 10km Lauf in einer Stunde absolviert (von Southbridge nach Leeston). Ich hätte niemals gedacht, dass meine Beine eine Stunde bzw 10km weit laufen können; und wenn mir früher Leute gesagt haben, dass Laufen Spass macht, konnte ich das nie glauben – aber es macht wirklich Spass, besonders wenn man es mit tollen Leuten zusammen macht … und das Finishline-Beer schmeckt am besten.

Hier eine kleine Zusammenstellung verschiedener Lauf – Fotos aus diesem Jahr. Das Foto von mir am Strand (Mitte oben) zeigt mich auf meinem allerersten gelaufenen Kilometer; das Foto unten rechts ist auf meinem ersten offiziellen Lauf in Hamner Springs entstanden und das Foto oben links zeigt mich und meine “running buddies” nach dem 10km Selwyn Running Festival in Leeston im November.

LaufCollage_Nov

 Ruuunnnn Meiki runnnnn!

 

Dezember

Ein schönes Ereignis diesen Monat war die Weihnachtsfeier meines Forschungsinstituts in der Little Okains Bay bei Akaroa. Bewaffnet mit Schwimmzeug, Frisbees, Volleyball,  und ganz viel Sonnenmilch ging es auf die Banks Peninsula. Wir hatten die ganze Bucht für uns alleine und haben uns in die eisigen Fluten des Pazifiks gestürzt um für Abkühlung zu sorgen. Ein toller Moment war als 2 Delphine neugierig um uns herum schwommen. Ja, Weihnachten am anderen Ende der Welt ist auch ganz anders ….

 

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Okains Bay – eine der Eastern Bays auf der Peninsula

Also, ihr Lieben, ich hoffe, ihr hattet auch ein gutes Jahr 2015 – wo immer ihr euch auf dieser schönen Welt herumtreibt. Geniesst die Weihnachtszeit und kommt gut ins neue Jahr. Ich werde euch auch nächstes Jahr – meinem neunten Jahr!! in Neuseeland – wieder mit meinen Abenteuern am schönsten Ende der Welt auf dem Laufendem halten.

Lots of Love, Eure Meike

Schaf

 

… und zum Abschluss: Ein grosses Ereignis war dieses Jahr mein Umzug zurück in die Stadt nach Christchurch. Nachdem ich die letzten 6 Jahre auf dem Dorf in Lincoln verbracht habe, war es nun an der Zeit mal wieder etwas Stadtluft zu schnuppern. Ich bin in einen der beliebten Hills-Suburbs gezogen und zwar ins ‘Happy Valley’ am Fusse des Rapaki. Dieser ist nun mein eigener Hausberg von dem man einen Rundblick über Christchurch und Umgebung – vom Pazifik bis zu den schneebedeckten Southern Alps  - hat, und die Sonnenuntergänge von dort oben sind auch wunderschön.

Rapaki

Halfway up Rapaki!

About The Author

Ich bin Meike, komme aus Deutschland und lebe nun schon seit fast 10 Jahren in Neuseeland. Ich bin als Backpackerin mit dem Work & Travel Visum im Januar 2008 eingereist und geblieben! Ihr könnt mir gerne schreiben unter meike.worktravelnz@gmail.com

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