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Mid- Winter Update 2017

Mid- Winter Update 2017

Nun haben wir in Neuseeland den kürzesten Tag des Jahres hinter uns gebracht und steuern auf den Frühling zu. Ha, schön wär’s … ganz so ist es auch nicht. Der Winter wird noch ca. 2 Monate dauern mit hoffentlich etwas Schnee zum Skifahren oder Snowboarden und ein paar sonnigen und frostigen Tagen.

Hier sind ein paar Eindrücke, wie ich diesen Winter in Neuseeland verbringe:

Wandern

Das kalte Wetter hält mich nicht davon ab, die Berge auf der Südinsel zur erklimmen. Im Mai ging es auf den Mount Guy (1,319m ) im Hakatere Conservation Park. Es war ein anstrengender Aufstieg, es mussten in 2km fast 700 Höhenmeter überwunden werden. Puhh! Am Gipfel angekommen ging es dann auf einer unmarkierten Route wieder runter. Das war spannend mit Kompass und Landschaftsbeschreibung mussten wir den richtigen Weg ins Tal wieder finden. Teilweise führte der Weg auf dem Te Araroa Trail entlang. Dieser Track führt von der Spitze der Nordinsel bis zur südlichsten Spitze der Südinsel. Wanderer brauchen für diese Wanderung 4 -12 Monate. Hut ab!

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…. so steil und es geht noch weiter hoch!

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Auf dem Gipfel angekommen.

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…. und nach fast 6 Stunden wieder am Startpunkt  angkommen!

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Dieses Bild zeigt einen Tag harte Arbeit.

Ein etwas einfacherer Trip mit nur 500 Höhenmetern war der Aufstieg zum Trig M (1,150m ) im Porters Pass nur ein paar Tage nach dem Mount Guy Trip. Die Schwierigkeit stellte hier allerdings das Wetter dar. Durch den Nebel konnte man kaum den nächsten organenen Marker erkennen. Es hat trotzdem Spass gemacht …

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Es war teilweise schwierig im Nebel den Track zu finden.

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Mein eigener kleiner essbarer Marker.

In der Hoffnung auf etwas Schnee sind wir dann am letzten Wochenende im Juni auf den Mount Alford (1,171m; 691m Höhenmeter)  . Dieser Befindet sich gegenüber vom Mount Hutt, dem Skigebiet Christchurchs. Leider haben wir nur ein paar Schneereste gefunden, allerdings genug um einen Schneeball zu formen. Es war ein schöner Tag mit tollem Blick ins Ashburton River Tal und auf die schneebedeckten Spitzen des Mount Hutt und Mount Somers.

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Tolle Aussicht über die Canterbury Plains vom Mount Alford.

 

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Noch besserer Blick auf schneebedeckten Spitzen der Southern Alps.

 

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 Gipfelglückseeligkeit

 

Surfen

Der pazifische Ozean ist im Winter – seeeeehrrr kalt! Mit einem dicken Wetsuit kann man sich allerdings im Wasser aufhalten und – in meinem Falle – mal versuchen zu surfen. Wenn die Wellen über einem brechen kriegt man manchmal einen “brain freeze”, aber des geht auch schnell wieder vorbei. Das mit dem Surfen ist allerdings so eine Sache, ich habe es nicht einmal geschafft mich hinzustellen. Aller Anfang ist halt schwer …

Surfin

Kalt, aber Hauptsache der Wetsuit sitzt …. und ist türkis!

Laufen

Viele der offiziellen Lauf-Wettbewerbe finden in den kühleren Monaten statt. Anfang Juni findet in Christchurch immer der ‘ASB Christchurch Marathon’ statt. Dort bin ich dieses Jahr mit meinen Freunden das 10km Rennen mitgelaufen – das hat gereicht! Es war absolutes Hamburger Shietwetter: Kälte, Nebel und Nieselregen. Zum Glück war das Rennen für mich nach einer Stunde vorbei, ich habe aber immer an die Marathon-Läufer denken müssen, die ca. 4,5 Stunden in diesem Wetter laufen mussten. Die Armen! Zum Glück gab es am Ende eine Medaille für jeden Teilnehmer und einen warmen Kaffee für mich und meine Freunde.

CHCh 10km

 

Mid-Winter Xmas im Pub & Bonfire Nights

Für uns Europäer in Neuseeland fühlt es sich ja irgendwie an wie die Weihnachtszeit. Es ist kalt und wir früh dunkel und man hat öfter Kerzen und vielleicht auch ein paar Lichterketten an. Daher wird öfter auch ein Mid Winter Xmas gefeiert, wie hier bei uns im Pub in Lincoln.

Being social

… und auch die Bonfire Nights sind beliebt bei den Kiwis. Im Sommer (November bis Ende März) herrscht meist ein komplettes Feuerverbot in Neuseeland, wegen der Gefahr, dass Feuer ausser Kontrolle gerät und einen Waldbrand entfacht (wie im Februar 2016 in den Port Hills in Christchurch: Port Hills on fire ) Ab April wird das Feuerverbot meist aufgehoben und dann werden Bonfire Nights veranstaltet, das ist immer gemuetlich mit auf Marshmallows auf Stöckern und Glühwein in der Hand.

 

Sonnenauf – und untergänge

… sind im Winter am Schönsten!

Sonnenunteraufgang

Sonnenunter-auf-untergang

Hauptstadt -Trip nach Wellington

Eine weitere gute Sache ist es im Winter eine Hauptstadttour zu unternehmen. Anfang Juli sollte es für uns für 4 Tage nach Wellington gehen. Leider war es auch genau der Zeitraum, wo sich der Jahrhundertsturm angemeldet hatte. So wurden aus den geplanten vier Tagen letztendlich nur 2 Tage, weil der Flughafen 1,5 Tage geschlossen war – nix ging mehr – aber die zwei Tage, die wir letztendlich hatten, waren wenigstens sonnig und windstill, und das kommt in Wellington auch eher selten vor. Um dieses Mal etwas mehr von der Umgebung Wellington’s zu sehen, haben wir uns Fahrräder geliehen und sind 38km die Küste entlang geradelt, inklusive Besuch der Weta Cave Studios, welche unter anderem die ‘Herr der Ringe’ Filme produziert haben. Am nächsten Tag ging es dann mit der berühmten Cable Car in den Botanischen Garten, von wo man einen tollen Blick über “the coolest little capital of the world” hat.

Welly Collage

 Hauptstadt – Adventures

Meine letzte Winter – Aktion wird ein 1-wöchiger Winterurlaub Ende August sein. Der Plan lautet Skigebiet-Hopping: Von Queenstown nach Cadrona und dann nach Tekapo/ Mount Dobson. Darauf freue ich mich schon und ich hoffe, ich komme im ganzen Stück wieder in Christchurch an!

Also ihr lieben Leute im Sommer – geniesst die Wärme!

Eure Meike

About The Author

Ich bin Meike, komme aus Deutschland und lebe nun schon seit fast 10 Jahren in Neuseeland. Ich bin als Backpackerin mit dem Work & Travel Visum im Januar 2008 eingereist und geblieben! Ihr könnt mir gerne schreiben unter meike@work-travel-nz.com

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Comments (2)

  • Petra

    Liebe Meike, ich möchte hier mal ein ganz dickes Lob aussprechen!!!!! Du gibst Dir immer so viel Mühe uns einen Eindruck von dem wunderschönen Neuseeland ( selbst im Winter) zu vermitteln, ganz lieben Dank dafür!

    Reply

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