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Wissenswertes von A-Z


Hier nun noch einige wissenwerte Details (alphabetisch sortiert), die das Leben eines Backpackers in Neuseeland einfacher machen.


Alkohol – Im Gegensatz zu Deutschland gibt es (hochprozentigen) Alkohol in speziellen Shops zu kaufen, diese nennen sich ‚Liquor Stores’. Wein, Bier und Sekt gibt es hingegen auch in Supermärkten zu kaufen. Tankstellen verkaufen generell keinen Alkohol. Für das Ausschenken von Alkohol in Neuseeland braucht man eine Lizenz. Restaurants,die über diese Lizenz nicht verfügen, erlauben das Mitbringen von eigenem Alkohol (B.Y.O. – ‚bring your own’ genannt), man zahlt dann ca. $2 für das Glas, das einem der Wirt zur Verfügung stellt. Beim Kauf von Alkohol darf man nach dem Ausweis gefragt werden, wenn man jünger als 25 Jahre alt  aussieht. Der Deutsche Reisepass wird als Beweis anerkannt, der Deutsche Personalausweis oftmals nicht. Ab 18 Jahre darf man Alkohol selber kaufen. Ein Mindestalter für Alkoholkonsum gibt es in Neuseeland nicht.


Arbeiten – ‘Arbeiten’ ist eine gute Methode, Geld für’s Weiterreisen zu verdienen, Einheimische kennenzulernen, sein Englisch zu verbessern und Neuseeländischen Alltag zu erfahren. Voraussetzung für einen Job ist ein gültiges Arbeitsvisum (z.B. das Work & Travel Visum oder ein Work Visa; mit einem Touristenvisum darfst Du nicht arbeiten), eine Steuernummer (siehe A-Z ‚Steuernummer’) und ein neuseeländisches Bankkonto. Es gibt unterschiedliche Arbeits-Möglichkeiten für Backpacker in Neuseeland. Es kommt auch immer darauf an, was für Erfahrungen Du schon mitbringst und wie gut Dein Englisch ist. Backpacker-Jobs laufen meist von 2 Wochen bis zu 6 Monaten. Du entscheidest! Es gibt einen Mindestlohn in Neuseeland, der beträgt seit dem 1.04. 2010 genau $12,75 pro Stunde. Eine der wichtigsten Webseiten für Backpacker – Jobs ist  http://www.backpackerboard.co.nz/ unter der Rubrik ‘Work_Jobs’ siehst Du die aktuellsten Jobs ausgeschrieben. Ausserdem sind Jobs auch oft auf Schwarzen Brettern in Hostels ausgeschrieben. Mehr zu Backpacker-Jobs findest Du unter der Rubrik ‘Backpacker-Leben’  -  ’Arbeiten’.


Arbeitszeiten – Der Neuseeländer macht sich generell nicht tot bei der Arbeit (meine Meinung). Von Deutschem Leistungsdruck ist hier nicht viel zu merken, es wird natürlich auch viel weniger verdient. Hier gilt eher das Motto: Arbeiten um zu leben. Die Arbeitswoche ist von Montag bis Freitag, ausser man arbeitet in der Tourismus-Branche oder im Medizinischen Bereich. Durchschnittlich arbeitet der Neuseeländer 7-8 Stunden pro Tag, was dem Deutschen Arbeitsalltag ähnelt, anders als in Deutschland sind aber die vielen Pausen zwischendurch. Morgens gibt es eine Pause (=Morning-Tea), mittags die normale Mittagspause (=Lunch) und nachmittags so gegen 15.00 Uhr den Afternoon-Tea. Wenn es dann 16.29 Uhr ist, wird Stift und Schreibblock fallen gelassen und das Büro wird um exakt 16.30 Uhr verlassen. Arbeitszeiten sind natürlich von Job zu Job unterschiedlich.


Bank – Deine Deutsche Girokarte (= Eftpos – Card) funktioniert an den geläufigen, neuseeländischen Bankautomaten. Wenn man allerdings vor hat längere Zeit (sprich 3 Monate und mehr) in Neuseeland zu bleiben und auch plant hier zu arbeiten, dann lohnt es sich ein eigenes Konto einzu richten. Die Einrichtung ist sehr unkompliziert. Einfach in die Bank gehen, Adresse angeben (kann auch die eines Hostels sein), und dann bekommt man seine Karte schon ausgehändigt und kann sich dazu noch seine Pin-Nummer aussuchen. Oftmals muss man noch $200 einzahlen, aber dann ist man schon glücklicher Besitzer einer neuen Girokarte. Kontoführungsgebühren betragen monatlich ca. $5 (abhängig von der Bank, die Du wählst). Ein kleiner Tipp von mir: In der ersten Zeit, als ich noch keinen Job hatte, habe ich immer viel Geld mit meiner Deutschen Girokontokarte abgehoben (ca. $1000) und habe das Geld dann gleich auf mein neuseeländisches Konto eingezahlt. Es ist nicht empfehlenswert, viel Bargeld mit sich umherzuschleppen. Hier in Neuseeland  bezahlt man hauptsächlich mit seiner Eftpos Karte, sei es das Kaugummi für 50ct oder der Kaffee für $2,5. Wenn Du nach oder während Deines Neuseelandaufenthaltes noch einen Trip nach Australien planst, dann empfiehlt es sich eine Bank zu wählen, die auch in Australien existiert, dann sparst Du Dir Gebühren. Beispiele hierfür sind: ANZ, ASB oder Westpac u.v.m. Andere neuseeländische Banken sind: Kiwibank oder die ‘Bank of New Zealand’. Banken haben in der Woche von 8:30 Uhr bis 16:30 Uhr geöffnet, samstags vereinzelt und sonntags haben sie geschlossen.


Bezahlung – In Neuseeland sind die Gehälter nicht so hoch wie die Deutschen und Europäischen Löhne.  Um Ausbeutung zu vermeiden, hat die neuseeländische Regierung einen Mindestlohn festgelegt, dieser beträgt seit dem 1.4.2010 $12,75. Nach meiner Erfahrung können Backpacker zwischen NZ$ 12 – 24 pro Stunde verdienen. Hier mal einige Beispiellöhne: Kellner – NZ$ 13-15 (man beachte: in Neuseeland ist es nicht sehr verbreitet, Trinkgeld zu zahlen), Dateneingabe im Büro – NZ$ 16-18, Automechaniker $17-20, Lagerarbeiter $14 -16. Ausgezahlt wird das Gehalt meist wöchentlich oder im 2 Wochen Rhythmus. Das Gehalt wird entweder auf das eigene Bankkonto überwiesen oder es wird ein Lohn-Cheque ausgestellt, den Du dann bei der Bank einlösen musst. Dies ist im Deutschen System anders, wo ja hauptsächlich am Ende eines Monats das Gehalt auf’s eigene Konto überwiesen wird. Auf Farmbetrieben kommt es aber auch vor, dass per ‚Masse’ bezahlt wird und so manch ein Backpacker,der eine fixe Hand beim Apfelpflücken war, hat sich hier schon eine goldene Nase verdient.


Festivals

Es gibt unterschiedliche Festivals in Neuseeland. Das Wort ‚Festival’ wird in Neuseeland in einem etwas anderem Sinn benutzt als in Deutschland, meist ist es ein Ein-Tages – Event oder geht über mehrere Wochen. Bekannte Events sind: Buskers Festival (Strassenkünstler Festival) in Christchurch – 2 Wochen, Ende Januar

  • Wild Food Festival (Essen aller Art) in Hokitika – 1 Wochenende im März
  • Seafood Festival (Meeresfrüchte aller Art) in Kaikoura – 1 Wochenende im Oktober
  • Ellerslie Flower Show in Christchurch – 3 Wochen im März
  • Festival of Colours in Wanaka – 1 Woche im April
  • Pasifika Polynese Festival in Auckland – 2 Wochen im März

…. natürlich gibt es noch viele Festivals mehr in Neuseeland. Es gibt nur ein Festival, das in dem Stil abläuft, wie wir es von Musikfestivals wie Hurricane, Rock am Ring etc. aus Deutschland kennen: ‚das ist der ‚Big Day Out’, welcher Mitte Januar in Auckland stattfindet.


Feuerwerk – Das ‚Böllern’ haben die Neuseeländer nicht erfunden. Bitte sei Silvester nicht enttäuscht, wenn ein einfaches 3 Minuten Feuerwerk das neue Jahr einläutet. Es gibt auch kein Feuerwerk zu kaufen und Privatpersonen ist es nicht erlaubt eigenes Feuerwerk um Mitternacht anzünden. Nur ein Mal im Jahr darf der Kiwi seine eigenen Böller zünden, und zwar zur ‘Guy Fawkes’ Nacht am 5. November. Aber darauf verzichten die Kiwis meistens auch.


Fish’n Chips – … ist das Nationalgericht der Kiwis; eine fettige Angelegenheit, schmeckt aber! Sollte man mal ausprobieren.

Geld abheben, Girokarte …. und mehr

Zu diesem Thema habe ich auch einen weiteren Artikel verfasst, der Dir mehr Infos gibt, einfach auf den Link klicken:

Money Money Money

 


Herr der Ringe – Durch die Verfilmung der ‚Herr der Ringe’ Trilogie hat dieses Land ein totalen Boom erfahren. Wenn Du erstmal dieses Land bereist, dann wirst Du verstehen, warum Peter Jackson dieses Land als Schauplatz für Tolkien’s Herr der Ringe gewählt hat und lass’ Dir gesagt sein, die Landschaft sieht wirklich so aus wie im Film. Eine Auflage für Peter Jackson’s Drehgenehmigung war, das Land wieder so zu hinterlassen, wie er es vorgefunden hat und somit sind auch nirgendwo Schilder zu sehen, die irgendwelche Drehorte auszeichnen. Trotzdem kommen Herr der Ringe Touristen nicht zu kurz. Es gibt etliche Touren die angeboten werden, hauptsächlich in Wellington, aber auch in anderen Städten, die in der Nähe der jeweiligen Drehorten liegen. Man kann aber auch seine eigene Tour machen, in dem man Ausschau hält und sich an einen ‘Herr der Ringe Tour Guide’ hält, den es in jedem Buchladen in Neuseeland zu kaufen gibt.


Information Centre – Für Neuseeland-Reisende sind Information Centre unausweichlich auf der Reise durch das Land. Dort werden einem alle Fragen beantwortet, wenn es darum geht, wo man übernachten kann und was man an einem Ort unternehmen kann. Es werden auch Buchungen für Einen gemacht. Die netten Herrschaften im Information Centre wissen auch Bescheid, ob in einem Ort noch freie Betten zur Verfügung stehen und was an besonderen Events in der nächsten Zeit anstehen. In jeder noch so kleinen Stadt gibt es ein Information Centre ( auch oft I-Site genannt). Halte einfach Ausschau nach einem grossen I!

Internet – Internetcafés gibt es in fast jeder Stadt in Neuseeland, wenn nicht, dann findest Du entweder Computer in den Information Centres oder in den lokalen Bibliotheken. 99% aller Hostels bieten Internetzugang, entweder durch einen vorhandenen Computer oder durch Passwortvergabe, wenn man seinen eigenen Computer benutzen möchte. Je nach Ort und Abgeschiedenheitsgrad ändern sich die Preise von z.B. Auckland – $2 pro Stunde bis einsame Bucht in den Marlborough Sounds – $5 für 15 Minuten.

Zu diesem Thema habe ich auch weitere Artikel verfasst, der Dir mehr Infos gibt, einfach auf den Link klicken:

Internet in Neuseeland

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Jahreszeiten - Frühling – Sommer – Herbst – Winter. Ja, das gibt es auch hier 20.000km entfernt der Heimat – auf der Südinsel mehr ausgeprägt als im Norden der Nordinsel. Man beachte, dass die Jahreszeiten genau entgegengesetzt der Europäischen verlaufen, d.h. Weihnachten findet im Hochsommer statt, Osterglocken blühen im Oktober und im Juni ist tiefster Winter ohne, dass der Weihnachtsmann kommt. Du kannst auch mehrere Jahrszeiten an einem Tag erleben, zum Beispiel kannst Du morgens in Christchurch im Pazifischen Ozean schwimmen, und 1,5 Stunden später stehst Du eingemummelt in Winterklamotten auf dem Mount Hutt und fährst mit dem Snowboard die Piste runter.  Im Winter fühlt sich dieses Land an, wie in einem Winterschlaf, ausser in den Skigebieten, wo das Leben tobt mit Après -Ski und allem Tüdelütt. Ich persönlich liebe diese Zeit. Es läuft wirklich alles auf Sparflamme und man fühlt, wie sich dieses Land und die Menschen von den Touristenströmen der Hauptsaison erholen. Immerhin sind es fast 6 Mio Touristen, die jedes Jahr Neuseeland bereisen. Auch machen viele Hostel im Winter dicht (ausser natürlich in den Skigebieten), um Renovierungsarbeiten durchzuführen und die Akkus wieder aufzuladen. Ich hatte auch immer die Impression, dass auch die Backpacker sich im Winter irgendwo niederlassen und zur Ruhe kommen, Geld verdienen und die warme Stube geniessen.

 

 
Kiosk
– Kiosks heissen in Neuseeland “Dairy’s” und es gibt sie an fast jeder Strassenecke. Neben Süssigkeiten und Zeitschriften verkaufen sie meist auch Lebensmittel und Pies; Alkohol wird generell nicht verkauft.


Klamotten shoppen – Sei vorbereitet: In Neuseeland gibt es keinen H&M, kein Zara und kein Orsay. Aber es gibt die neuseeländischen Pendants dazu, die da heissen: Glassons, Dotti und JayJays. Die Klamotten sehen genauso aus wie die europäische Mode. Die Preise sind mit den Deutschen vergleichbar. Günstiger als in Europa sind allerdings die Surfermarken wie Billabong, Quicksilver, Roxy etc. Die Neuseeländer sind ja auch immer eine Saison voraus, da sie ja die Jahreszeiten andersherum erleben als die Europäer. Das heisst, Du weisst schon, was im Sommer in Deutschland ‚in’ sein wird, da Du es jetzt schon trägst, während Deine Freunde in Deutschland noch die dicken Daunenjacke anhaben. Öffnungszeiten von Klamottenläden sind nicht so ausgedehnt wie die der Supermärkte. Sie haben von ca. 9:30 Uhr bis 19:00 Uhr geöffnet – 7 Tage die Woche. Die Öffnungszeiten variieren auch von der Grösse der Stadt. Meist finden sich diese Läden in grossen Einkaufszentren (=Shopping Malls). Die weite Verbreitung von Shopping Malls ist ein Zeichen für den Amerikanischen Einfluss in diesem Land.


Lebensmittel - Die Produkte in Neuseeland sind so ziemlich die  gleichen wie bei uns in Deutschland, nur das sie anders heissen. Ja, die Globalisierung macht’s. Die neuseeländischen Supermärkte sind gut ausgestattet. Generell essen die Neuseeländer aber sehr viel fetter und salzhaltiger als die Europäer, was man leider auch an der Gewichtsproblematik in dem Land sieht (3. Fettestes Land nach einer aktuellen OECD – Studie). Auch die Europäer bleiben davon nicht verschont. Die Daumenregel ist, dass man ca. 5 kg zunimmt, wenn man hier ist, vor allem, weil unser Körper die Zutaten einfach nicht gewöhnt ist. Auch die grosse Anzahl von Take-Away Shops und Fast- Food -Ketten ist nicht förderlich. Was mir als Deutsche aber wohl am meisten in Neuseeland fehlt ist leckeres, hartes Vollkornbrot. Die Neuseeländer essen nur fluffiges Toastbrot und das gibt es in allen Formen und Farben. Auch wenn sie es vielleicht ‚bavarian’ style nennen, sind nur ein paar mehr Körner reingemischt, die Konsistenz bleibt dieselbe: wenn man dann auf das Brot drückt, kann man es sich fast wieder zu einer Kugel zusammen quetschen. Aber keine Bange, in den grösseren Städten gibt es meist einen europäischen Bäcker.

Ein Vergleich von Lebensmittelpreisen habe ich in diesem Artikel veröffentlicht:

Was kostet wie viel in Neuseeland


Leitungswasser - Generell kannst Du das Wasser in Neuseeland trinken, ob es Dir schmeckt ist eine andere Frage. Aus eigener Erfahrung kann ich behaupten, dass beste Leitungswasser gibt es in der Region Canterbury auf der Südinsel (bei Christchurch). Im restlichen Land wird das Wasser mit Chlor angereichert und so schmeckt es auch – eben wie ein Swimming – Pool. Wenn Du in den Regionen unterwegs bist, wo es Dir gar nicht schmeckt, kannst Du Dir im Supermarkt einen 3l, 5l oder 10l Kanister Wasser kaufen.


Medizinische Versorgung – Der Allgemeinarzt in Neuseeland nennt sich GP (= General Practitioner). Wenn man einen GP aufsucht, zahlt man eine Gebühr und reicht die dann bei seiner Deutschen Reisekrankenversicherung ein. Es ist wichtig, dass Du vor Deiner Reise eine Deutsche Krankenversicherung abschliesst! Zu einem Facharzt musst Du von einem GP überwiesen werden, da kann man nicht ohne Überweisung hingehen. Eine Apotheke gibt es in fast jeder Stadt. Sie führen dieselben Medikamente wie in Deutschland, manchmal unter einem anderen Namen, wenn Du also ein bestimmtes Medikament benötigst, dann schreibe Dir zu Hause den Wirkstoff auf und frag’ den neuseeländischen Apotheker nach dem Equivalent. Aspirin heisst in Neuseeland ‚Panadol’.

Zu diesem Thema habe ich auch einen weiteren Artikel verfasst, der Dir mehr Infos gibt, einfach auf den Link klicken:

Medizinische Versorgung in Neuseeland


Öffentlichen Toiletten – Generell sind die Öffentlichen Toiletten sauber und nutzbar in Neuseeland. Wenn Du mit dem Van auf Wildcamping – Tour bist, dann ist es oft empfehlenswert in der Nähe eine öffentliche Toilette zu haben. Dort kannst Du dann auch morgens die Katzenwäsche erledigen.


Party & Nachtleben- Party und Nightlife findet in Neuseeland etwas anders statt als bei uns. Die Neuseeländer fangen sehr viel früher an zu feiern, so gegen 20 Uhr ist die Party meist schon voll im Gange, in den grossen Städten füllen sich die Discos (=Nightclubs) so gegen 22 Uhr. Zwischen 2 und 3 Uhr ist dann auch Schicht im Schacht und die Leute gehen nach Hause.


Postamt – Postämter gibt es in jeder Stadt und wenn sie nicht einen eigenen Laden haben, dann sind sie entweder mit im örtlichen Supermarkt oder im Kiosk. Für eine Paketsendung in die Heimat zahlt man das genaue Gewicht, es ist also nicht wie in Deutschland in Stufen, 2kg, 5kg,… eingeteilt. Das macht die ganze Sache etwas günstiger. Du kannst auch zwischen Economy (Schiff) und Fast (Flugzeug) wählen, da gibt es auch Preisunterschiede. Wenn Du Dir Post nach Neuseeland schicken lassen möchtest, dann kannst Du die Hosteladresse angeben, von dem Du weisst, dass Du da bist, wenn die Post Dich erreicht. Du kannst Dir auch an einem Postamt ein Postschliessfach (= Post Box) einrichten, dann musst Du aber immer wieder an den Ort zurückkommen, um Deine Post abzuholen. Postämter sind werktags von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr geöffnet. Am Samstag haben Postämter verkürzte Öffnungszeiten, meist 09:00 Uhr – 15:00 Uhr, und sonntags sind sie geschlossen.


Rabatt - Mit einem Deutschen Jugendherbergsausweis oder einer BBH –  Karte (siehe auch die Rubrik ‘Ein Bett zum Schlafen’) kann man Backpacker Rabatte bekommen, z.B. bei Übernachtungen im Hostel, im Kino, bei Busfahrten etc.  -  einfach mal Nachfragen.

Zu diesem Thema habe ich auch einen weiteren Artikel verfasst, der Dir mehr Infos gibt, einfach auf den Link klicken:

Rabattkarten in Neuseeland


Reiseführer – Die Bibel eines jeden Backpackers, auch wenn es sehr vom Gewicht her schwer ist, ist der Lonely Planet. Er ist immer noch unschlagbar, wenn es um Reiseempfehlungen, Beschreibung der Regionen, Sehenswürdigkeiten, Übernachtungsangeboten und Aktivitäten geht. Manch ein Backpacker findet auch den Rough-Guide über Neuseeland gut. In Neuseeland selbst wirst Du mit Prospekten und Broschüren von Angeboten, Hotels, Aktivitäten etc überhäuft. Wenn Du am Flughafen ankommst, siehst Du die ganzen voll gefüllten Ständer und weisst gar nicht, wo Du anfangen sollst.


Rugby – Rugby ist der Nationalsport der Neuseeländer (mit Cricket und Netball), alles Sportarten von denen, wir in Deutschland noch nie wirklich was gehört haben. Jedenfalls sind die Neuseeländer verrückt nach Rugby. Im Stadion sitzen alle Fans gemischt. Es gibt dort keine Ausschreitungen, so wie bei uns.


Silvester – Siehe Feuerwerk


Steuernummer – Wenn Du in Neuseeland arbeiten möchtest, dann wird Dich Dein Arbeitgeber nach Deiner IRD-Number (=Steuernummer) fragen. IRD ist das Finanzamt, bei welchem Du Deine Steuernummer beantragen musst. Das passiert online unter folgender Web-Adresse: http://www.ird.govt.nz  Du musst das Formular IR595 ausfüllen und an eine IRD- Branche in Deiner Nähe schicken (Informationen dazu findest Du auf der Webseite). Vergiss nicht eine Adresse (die vom Hostel geht auch) anzugeben, wo IRD Dir Deine Nummer dann hinschicken kann. Das ganze Prozedere dauert ca. 2 Wochen und dann kannst Du anfangen zu arbeiten. Solltest Du nach 2 Wochen noch nichts gehört haben, rufe einfach mal die Hotline an, die nette Lady kann Dir Deine IRD -Nummer schon telefonisch mitteilen und Du kannst sie an Deinen Arbeitgeber geben. Ich habe auch schon oft gehört, dass Arbeitgeber die IRD -Nummer für Backpacker beantragen. Wenn Du also schon einen Job in der Tasche hast, dann lohnt es sich mal ‚nett’ nachzufragen.


Strassenverkehr – Der Autofahrer ist das Alpha-Männchen. Radfahrer haben in Neuseeland keine Rechte und trotz Helmpflicht sind die Zeitungen voll von Fahrradunfällen. Autofahrer stoppen nicht für Radfahrer und erkennen sie nicht als Verkehrsteilnehmer an. Fussgänger werden auch nicht als Verkehrsteilnehmer anerkannt. Es wird nicht angehalten und vorgelassen.


Supermarkt – Die günstigste Supermarkkette in Neuseeland ist das gelbe Pak’n Save. Diese findest Du vorwiegend in grösseren Städten. Nach meinen Erfahrungen ist danach Countdown, Woolworths und New World am Günstigsten. In kleineren Orten gibt es meist nur einen FourSquare und Dairy’s, das sind Kioske, die aber auch ein kleines Sortiment an Lebensmittel verkaufen. Dort sind die Lebensmittel meist teurer als im Supermarkt. Wenn Du also Geld sparen möchtest, dann sollte das Einkaufen in Neuseeland etwas geplant werden, insbesondere wenn Du  an abgeschiedene Orte fährst. Supermärkte haben lange geöffnet, 7 Tage die Woche, im Schnitt von 7 Uhr morgens bis 22 Uhr abends. Es kommt hierbei auch immer auf die Gegend an. Faustregel: in den grossen Städen sind die Öffnungszeiten länger als in kleinen Ortschaften.


Telefon – Handynetzanbieter in Neuseeland sind Vodafone, Telecom und neuerdings 2°. Am Populärsten ist wohl Vodafone. Es ist einfach und billig, sich eine Prepaid -Karte zuzulegen. Bring Dein Deutsches Handy einfach mit und kaufe Dir eine PrePaid -Karte mit Telefonnummer (Kostenpunkt: ca. $40). Diese kannst Du immer wieder aufladen. Jegliche Läden, Tankstellen, Kioske  verkaufen die so genannten TopUps für $20.
Es gibt natürlich auch öffentliche Telefonzelle, die sind aber eher selten und oftmals muss man mit Kreditkarte bezahlen. Münztelefone gibt es auch, sind aber auch eher selten. Von einem Festnetzapparat sind Inlandsgespräche meist umsonst und die folgenden Nummern sind von allen Telefonen umsonst anzuwählen : 0508 …. und 0800 ….. ET – nach Haus telefonieren Mit einer internationalen Telefonkarte kannst Du von den Festnetzapparaten (in vielen Hostels vorhanden) super günstig nach Deutschland telefonieren. Eine günstige internationale Telefonkarte für Deutschland ist z.B. Kia Ora (3,9ct die Minute). Wenn man sich eine Telefonkarte kauft und die automatische Stimme sagt “Sie haben noch 500 Minuten”, dann weiss man gar nicht, wie man die rumkriegen soll.

Zu diesem Thema habe ich auch einen weiteren Artikel verfasst, der Dir mehr Infos gibt, einfach auf den Link klicken:

Handys in Neuseeland

TV – Das öffentliche Fernsehen in Neuseeland hat vier Sender und in manchen Regionen noch 1 bis 2 Regionale Sender zusätzlich. Auf den öffentlichen Sendern laufen oft amerikanische, australische oder englische Serien und TV-Shows, neuseeländische Produktionen gibt es kaum. Viele Neuseeländer haben sich zusätzlich zu den öffentlichen Sendern SKY TV gekauft. Das ist neuseeländisches PAY TV und bietet unendlich viele andere Sender u.a. auch Deutsche Welle.


Touristenvisum – Die Deutschen brauchen kein Visum, wenn sie als Tourist für weniger als 3 Monate einreisen. Du musst Dich vorher nirgendwo anmelden oder irgendetwas beantragen. Bei Ankunft am Neuseeländischen Flughafen wird Dir ein 3 – monatiges Touristenvisum ausgestellt. Du musst allerdings ein Rückflugticket vorzeigen. Manchmal wird auch nach einem aktuellen Kontoauszug gefragt, um zu zeigen, dass man über genügend finanzielle Mittel verfügt in diesem Land für einen gewissen Zeitraum über die Runden zu kommen. Das Visum kann auf 6 Monate erweitert werden, dafür muss man aber eine Verlängerung bei Immigration NZ beantragen. Für Informationen zu den verschiedenen Visa Arten für Neuseeland, schaue bitte unter der Rubrik ‘Visa und Immigration’ in der Kategorie Backpacker-Leben nach.

Wetter - Das Wetter Neuseelands ist sehr europäisch. Mildes Klima ist vorherrschend. Im Sommer kann es bis zu 30 Grad werden und im Winter sind vor allem auf der Südinsel Minus-Grade an der Tagesordnung. Generell ist es im Norden wärmer als im Süden (die Südinsel ist ja auch nur 6000km von der Antarktis entfernt!).  Die Winter sind auf der Südinsel sonnig, aber kalt und auf der Nordinsel eher regnerisch, aber dafür mild (eine Fleece-Jacke reicht aus). Wettervorhersagen sind wichtig in Neuseeland, da sie Dir vorhersagen, ob Du einen Track laufen solltest, Whale Watching machen solltest oder lieber einen ruhigen Tag im Hostel einschieben solltest. Die verlässlichste Wettervorhersage findest Du auf  http://www.metservice.com/national/index – das ist der Nationale Wetterservice Neuseelands.

Work & Travel Visum -Jeder Deutsche Staatsangehörige unter 30 Jahren hat ein mal im Leben die Möglichkeit für ein Jahr ein uneingeschränktes Arbeitsvisum für Neuseeland zu bekommen. Mit diesem Visum kannst Du Dich in diesem Land aufhalten und auch arbeiten. Die Regelung, dass man nur 3 Monate bei einem Arbeitgeber bleiben darf ist aufgehoben worden. Man kann also 12 Monate bei ein und denselbem Arbeitgeber bleiben, oder wenn man möchte so oft wechseln wie man lustig ist. Das Visum kann um weitere 3 Monate verlängert werden, wenn man 3 Monate als Erntehelfer gearbeitet hat. Bei der Einreise benötigt man kein Rückflugticket. Zu beantragen ist dieses Visum unter: Immigration NZ – Work and Holiday Scheme Antrag

Es dauert nicht sehr lange bis Du eine Antwort von Immigration NZ bekommst, nachdem Du Dein Visum online beantragt hast. Für mehr Informationen rund um das Thema ‘Work and Travel Visum’ , besuche folgende Webseite: Work and Travel Neuseeland


Warehouse© – Dies ist ein Alles-Laden und ein Deutsches Pendant in dem Sinne, gibt es nicht. Es ist ein Paradies, wie ich finde. Dort gibt es einfach ALLES und es ist günstig.

Zigaretten - Geraucht wird in Neuseeland nicht so viel wie in Europa. Das Gesetz, dass in Restaurants, Discos (=Nightclubs) und Kneipen so wie in Öffentlichen Gebäuden nicht geraucht werden darf, hat sich fest etabliert und alle befolgen es. Eine Schachtel Zigaretten kosten umgerechnet 7 Euro und sind überall in den Supermärkten erhältlich.

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