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Ein Bett zum Schlafen

Wenn Du dann endlich in Neuseeland angekommen bist, brauchst Du ein Bett zum Schlafen. Es empfiehlt sich mindestens die ersten 2 Nächte aus Deutschland vorzubuchen, damit Du Dir nach dem 2- tägigen Flug nicht erst noch ein Zimmer suchen musst und vielleicht vor ausgebuchten Hostels stehst. Das Wissen um ein Bett am Abend beruhigt ungemein.

Es gibt verschiedene Übernachtungs-Möglichkeiten in Neuseeland. Für jeden Geschmack und für jeden Geldbeutel ist etwas dabei – Hotels, Motels, Campingplätze, Hostels, Farmstays und in freier Wildbahn (wenn es nicht per Schild ausdrücklich untersagt ist). Das örtliche Information Centre, der Lonely Planet (oder andere Reisebücher), Strassenschilder oder das Internet können Dir genau sagen, wo Du Unterkünfte findest.

Hostels und Jugendherbergen

Backpacker ziehen meist von Hostel zu Hostel, es sei denn man hat seinen fahrbaren Untersatz zu seinem neuen Zuhause umfunktioniert und schläft im Auto bzw. Van. Auch unter den Hostels gibt es verschiedene Arten: die Grossen (wie z.B. XBase), die auf junge Menschen mit grossen Drang zum Feiern geeignet sind, meist haben sie ein Bar mit im Hostel. Dann gibt es die YHA’s, die vergleichbar sind mit den Deutschen Jugendherbergen (die akzeptieren auch den Deutschen Jugendherbergsausweis). Sie unterliegen einem Bewertungssystem, das mit Sternen arbeitet. Letztendlich gibt es noch die kleinen, privaten Hostels. Diese Unterkünfte haben sich meist vom neuseeländischen Hostel-Bewertungssystem BBH einstufen lassen und sind alle in einer Broschüre und Webseite zusammengefasst. Sieh selbst:  http://www.bbh.co.nz/

Die BBH – Bewertungen sind in Prozenten angegeben und beziehen sich auf Sauberkeit, Ausstattung, Sicherheit und viele weitere Kriterien. Ich habe mich auf dieses System immer sehr gut verlassen können und habe hauptsächlich die Hostels angefahren, die über 80% bewertet wurden. Aber auch die ab 75% können super sein. Man kann sich eine BBH – Karte besorgen (vergleichbar mit dem Jugendherbergsausweis) und bekommt dann bei jeder Übernachtung einen Rabatt in Höhe von $3. Die Karte kostet einmalig $45 und enthält ausserdem eine $20 Telefonkarte, mit der man für $3,4 pro Minute nach Deutschland telefonieren kann. Wie ich finde, eine lohnenswerte Anschaffung, wenn man sich entscheidet vorwiegend in Hostels zu übernachten. Mit dieser BBH- Karte kann man dann auch beweisen, dass man Backpacker ist und man bekommt Rabatt im Kino, bei Busfahrten etc. Einfach mal nachfragen.

Hier ein Information zur Beruhigung aller Muttis: Waschmaschinen und Trockner sind in 95% aller Hostels vorhanden, oft kann man sich dort auch ein Portion Waschmittel kaufen.

Generell sind Hostels gut ausgestattet. Sie verfügen alle über Küchen und alle nötigen Gerätschaften sowie einen Gemeinschaftsraum mit Spielen und einer Büchertausch-Ecke. Kühlschränke werden gemeinsam benutzt und man muss seine Sachen datieren bevor man sie in den Kühlschrank packt. Internetzugang ist auch in 99% aller Hostels gegeben, entweder durch einen vorhandenen Computer oder durch Passwortvergabe, wenn man seinen eigenen Computer benutzen möchte.

Ärgernisse in Hostels sind die gemeinen Bed Bugs (=Bettflöhe), sie sind aber nicht in vielen Hostels anzutreffen. Auf meinen Reisen hatte ich 2 mal das Vergnügen. Bed Bugs tun nichts weiter als sich an Deinem Blut satt zu fressen und dann juckende Stiche und viel Arbeit zu hinterlassen. Wenn man den Floh nicht als ständigen Reisebegleiter mitnehmen will, muss man seine Sachen waschen und seinen Rucksack lüften und hoffen, dass dieser sich dann nicht mehr wohl fühlt. Sag‘ unbedingt dem Besitzer Bescheid, wenn Du Bed Bug Stiche an Dir bemerkst.

Ein weiterer Tipp ist es, dass man sein Hostelbett in den Urlaubszeiten und zu Feiertagen vorbucht, denn der Neuseeländer reist auch gerne in seinem eigenen Land, da er nirgendwo anders hin kann, ausser für viel Geld einen internationalen Flug nach Australien, Fidji oder Europa zu buchen. Auch die Wirtschaftskrise hat dazu beigetragen, dass die Neuseeländer wieder vermehrt Urlaub  im eigenen Land machen.

Es ist oftmals nicht erlaubt seinen Schlafsack im Hostelbett zu benutzen.

Unter diesem Link findet ihr meine persönliche Top 10 neuseeländischer Hostels – Meike’s NZ Hostel Top 10

WGs (=shared flats)

Wenn du Dich zum Beispiel im Winter an einem Ort zur Ruhe lassen willst, dort einen Job hast und etwas länger bleiben willst, dann lohnt es sich möglicherweise in eine WG zu ziehen. Miete wird wöchentlich bezahlt und abhängig von dem Ort, wo Du bist und dem Standard, den Du erwartest, zahlst Du zwischen $90 – $250. Meist hat man eine Kündigungsfrist von 2 Wochen  und oftmals muss auch ein kleine Kaution hinterlegt werden, meist sind es 2 Monatsmieten. WG’s und Wohnungen findest Du unter: www.trademe.co.nz unter der Rubrik ‘Flatmates Wanted’. Nicht verwirren lassen, ‘Trade me’ ist das neuseeländische Ebay, dort werden aber auch WGs, Wohnungen und Jobs gehandelt.

Einen weiteren Artikel zum Thema Wohnungssuche in Neuseeland habe ich unter diesem Link veröffentlicht:

Wohnungssuche in Neuseeland

Auch gibt es in Neuseeland viele tolle Campingplaetze, das bietet sich v.a. dann an, wenn man sich einen Van gekauft hat, in dem man hauptsächlich auch schlafen will. Einen Artikel zu diesem Thema, habe ich unter folgendem Link veröffentlicht:

D.O.C. Campingplätze

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