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Visa und Immigration

Das wohl allerwichtigste bevor Du Deine Reise antrittst ist, dass Du das richtige Visum für Neuseeland beantragst. Es gibt viele verschiedene Visa um Neuseeland zu bereisen. Man sollte darauf achten mit dem richtigen Visum einzureisen. In den folgenden Absätzen sind verschiedene Visa-Arten aufgeführt. Im Allgemeinen solltest Du für die Beantragung Deines Visums und generellen Visum’s Informationen  die Webseite der neuseeländischen Einwanderungsbehörde ‘Immigration New Zealand’ auschecken: http://www.immigration.govt.nz/

 

Touristenvisum

Die Deutschen brauchen kein Visum, wenn sie als Tourist für weniger als 3 Monate einreisen. Du musst Dich vorher nirgendwo anmelden oder irgendetwas beantragen. Bei Ankunft am Neuseeländischen Flughafen wird Dir ein 3 monatiges Touristenvisum ausgestellt. Du musst allerdings ein Rückflugticket vorzeigen. Manchmal wird auch nach einem aktuellen Kontoauszug gefragt, um zu zeigen, dass man über genügend finanzielle Mittel verfügt in diesem Land für einen gewissen Zeitraum über die Runden zu kommen. Das Visum kann auf 6 Monate erweitert werden, dafür muss man aber eine Verlängerung bei Immigration NZ beantragen.

Work & Travel (Germany Working Holiday Scheme)

Jeder Deutsche Staatsangehörige unter 30 Jahren hat ein mal im Leben die Möglichkeit für ein Jahr ein uneingeschränktes Arbeitsvisum für Neuseeland zu bekommen. Mit diesem Visum kannst Du Dich in diesem Land aufhalten und auch arbeiten. Die Regelung, dass man nur 3 Monate bei einem Arbeitgeber bleiben darf ist aufgehoben worden. Man kann also 12 Monate bei ein und denselbem Arbeitgeber bleiben, oder wenn man möchte so oft wechseln wie man lustig ist. Das Visum kann um weitere 3 Monate verlängert werden, wenn man 3 Monate als Erntehelfer gearbeitet hat. Bei der Einreise benötigt man kein Rückflugticket. Zu beantragen ist dieses Visum unter:      Immigration NZ – Visa Antrag  Nachdem Du Dein Visum beantragt hast, dauert nicht sehr lange (1 – 3 Wochen) bis Du eine Antwort erhältst.

Für mehr Informationen – check this out : Work and Travel Neuseeland

Weitere Visa

Wenn man dieses Land so lieb gewonnen hat, dass man nach dem einen Jahr Work & Travel noch nicht genug hat, dann sollte man sich rechtzeitig mit ‘Immigration NZ’  in Verbindung setzen, um herauszufinden, was man für Möglichkeiten hat in diesem Land zu bleiben. Aus eigener Erfahrung, kann ich die Hotline von Immigration NZ sehr empfehlen (innerhalb Neuseelands 0508 558 855). Mein Tipp ist, ruft vorher an und stellt Euch nicht morgens um 7 Uhr in die Schlange an, um dann der  “freundlichen” Dame von der Rezeption 3 Fragen stellen zu dürfen, um dann mit einem noch mehr Fragen aufwerfendem Formular abgespeist zu werden. Einen Immigration Officer bekommt ihr recht selten zu sehen; ist wohl gleichgesetzt mit der Wahrscheinlichkeit einen Kiwivogel in freier Wildbahn zu sehen. Möglichkeiten nach Deinem Work & Travel Jahr in Neuseeland zu bleiben sind ein 2 jähriges Work Permit oder ein Residency Permit. Informationen dazu findest Du auch bei http://www.immigration.govt.nz/ Weitere Visa-Arten sind Partnerschaftsvisum, Flüchtlingsvisum (das kommt bei Deutscher Staatsangehörigkeit nicht in Betracht) und eben die beliebte Residency (uneingeschränkte Arbeits – und Aufenthaltserlaubnis)

Jedes Immigration Office in den größeren Städten bietet auch Immigration Seminare an, welche ich sehr empfehle. Meist hat man am Ende des Seminars noch 15 Minuten für persönliche Fragen. Da sieht man dann einen Immigration Officer auch wenn es nicht in freier Wildbahn ist.

Bitte beachte, dass in diesem Land mit ‘Immigration’ viel Geld gemacht wird. Viele Anwälte und Agenturen bieten Immigrationshilfe für viel Geld an, und trotzdem müssen sie denselben Prozess durchlaufen, wie ein Antragssteller ohne Rechtsanwalt. Visumsanträge sind teuer, z.B. ein Residency Antragkostet mindestens 1500 Euro. Ich möchte damit nicht sagen, dass diese Angebote nicht hilfreich und nützlich sind, möchte aber darauf hinweisen, dass wenn die Situation eindeutig ist, dann habe ich die Erfahrung gemacht, dass man die Formulare gut selber ausfüllen kann, (mit Hilfe von Übersetzungsprogrammen, wie z.B. www.leo.org oder einem anderen Dictionary lässt sich auch jedes knifflige Formular verstehen). Ich denke, das Schwierigste ist herauszufinden, welches Visum für die eigene Situation das Richtige ist. Mein Verlauf, der ziemlich typisch ist, war: Work & Travel – Work Permit – Residency Permit. Wer aber mal sehen will, ob er für den Residency Antrag geeignet ist, sollte mal den Punkte-Rechner auf der Immigration NZ Webseite ausprobieren (http://www.immigration.govt.nz/pointsindicator/). Die Visumsvergabe läuft über ein Punktesystem, d.h. gewisse Stationen im Leben geben einem eine bestimmte Anzahl von Punkten und wenn man eine gewisse Punktezahl erreicht (100 Punkte sind es derzeit, Stand: Juli 2010) , ist man geeignet sich dafür zu bewerben. Faktoren wie Polizeiliches Führungszeugnis und Gesundheitscheck spielen dann aber auch eine Rolle.

Wie Du siehst, lässt sich über Visumsangelegenheiten ein ganzes Buch verfassen, auch weil sich die Vorgaben immer wieder ändern. Daher ist es auch wichtig sich immer mal wieder auf der Immigration NZ Webseite über die neusten Veränderungen zu informieren, besonders wenn man gerade eine Bewerbung laufen hat. Und wie bereits erwähnt, die Damen und Herren von der Telefonhotline bei Immigration NZ sind sehr hilfsbereit.

Für mehr Informationen – check this out : Work and Travel Neuseeland … und ich habe auch noch einen Artikel verfasst, in dem ich die Unterschiede zwischen Work & Travel Visum und Work Visum etwas ausführlicher beschreibe:

Work & Travel oder Work Visum

… und falls Du nach Deinem Work & Travel Jahr gerne in Neuseeland bleiben willst, dann lies’ mal diesen von mir verfassten Artikel:

Ich will bleiben

Working Holidaymaker Extension Visum

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